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Hämorrhoidenbehandlung

Haemorrhoiden sind krankhaft vergrößerte Schwellpolster am Übergang vom Mastdarm zum Afterkanal. Sie bleiben oft lange Zeit unentdeckt, sind aber die häufigste Ursache von Afterjucken, Entzündungen, Blutungen oder Stuhlverschmutzungen der Wäsch e. In diesem Fall spricht man von einem Haemorrhoidalleiden. Nur selten muss operiert werden. Meist hilft eine mehrmalige Verödung (Sklerosierung) oder eine sog. Gummibandligatur.

Bei der Haemorrhoidenverödung wird ein Verödungsmittel dicht oberhalb des Knoten eingespritzt, wodurch das Haemorrhoidengewebe vernarbt und sich die Haemorrhoiden zurückbilden. Dieses Verfahren verursacht keine Beschwerden und kann problemlos ohne Narkose ambulant durchgeführt werden.

Bei der Barron'schen Gummibandligatur wird mit einem Applikator ein kleiner Gummring (Ø etwa etwa 5 mm) in den Analkanal eingeführt und mit Hilfe einer Zange über das vorstehende Hämorrhoidalgewebe gestülpt. Der Gummiring drosselt die Blutzufuhr zum Hämorrhoidalknoten und dreht den vergrößerten Hämorrhoiden sozusagen den Saft ab. Ohne fortlaufende Blutversorgung stirbt das abgebundene Gewebe bereits nach etwa drei bis fünf Tagen ab, löst sich vom Darm und wird meist unbemerkt mit dem Stuhl ausgeschieden. Möglich ist zu diesem Zeitpunkt eine leichte Blutung, die in der Regel jedoch schnell nachlässt. Auch dieses Verfahren kann problemlos ohne Narkose ambulant durchgeführt werden.